Helga Wilms – “Bilder und Objekte”

04.11.2010 – 30.11.2010
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Alltagssituationen, die in Aquarell, Acryl, Wachsmalkreide, Tinte oder Tusche plötzlich einzigartig werden – wie z. B. im Bild „Hahnenkämpfe“ die Männer an der Theke – oder der Liege-, Web-, Dach- oder Beichtstuhl – einer völlig neuen Objektkunst, die zwar nicht zum Sitzen, aber zum Verweilen einlädt: Helga Wilms, als Mensch und Künstlerin, steht im Mittelpunkt einer Ausstellung in der Kunsthandlung Middelkamp am Westendkreisel in Bocholt. 75 Werke – neben Bildern auch die Objekte „Stuhl-Gang“ – zeigt die Bocholter Künstlerin noch bis Ende November.
„Meine Stimmungen – auch schlechte – nehme ich mit an den Zeichentisch. Sie verfliegen – und finden sich in den Werken wieder.“ Helga Wilms gibt seit über 30 Jahren mit ihren Werken Einblick in ihr Leben. Die aktuelle Ausstellung zeigt Bilder wie „Die Täuschung“, „Mikrokosmos, griechisch = kleine Welt“ oder „War einst ein Segelschiffchen…“; meist sind sie farbenfroh und bis ins Detail durchdacht. „Man könnte meinen, Helga Wilms sei von Friedensreich Hundertwasser inspiriert“, vermutete Josef Middelkamp zur Ausstellungseröffnung am Lichtersonntag – doch wüsste er vielmehr, dass Egon Schiele und Modigliani sie entscheidend geprägt und die Bocholter Künstler Rudi Esser und Manes Schlatt sie als Lehrmeister begleitet haben.


Bilder der Ausstellungseröffnung

 

Ein Auszug: